Der Naturpark

Seit mittlerweile 40 Jahren erstreckt sich mit 170 m² der größte Naturpark Niederösterreichs rund um das Bergmassiv des Ötschers. Weite Wälder, majestätischen Schluchten und wilde Gewässer durchziehen den Naturpark und geben der Region ihrem Charakter. Im Zentrum dieses Naturparadies wacht der Ötscher mit seiner markanten Form über die unter ihm ruhende Landschaft. Artreichtum und das pure Naturerlebnis kennzeichnen den Naturpark und bereiten den Besuchern ein unvergessliches Naturerlebnis.

Ötscher

Weithin sichtbar thront der Ötscher über die Regionen des südwestlichen Niederösterreichs. Sein Name stammt aus dem Slawischen und deutet soviel wie Väterchen. Gutmütig und stolz, wacht das 1893 m hohe Väterchen über die unter ihm liegende Landschaft. Nähert man sich den Ötscher aus nördlicher Richtung wirkt er breit und massiv. Besonders markant ist sein Ostgrat der auch raue Kamm genannt wird. Über ihn führt auch die eindruckvollste Aufstiegsroute zum eisernen Gipfelkreuz des Ötscher. Doch der Ötscher birgt auch ein Geheimnis in sich. Im Lauf der Jahrtausende hat sich ein ausgedehntes Höhlenlabyrinth gebildet, dass bis jetzt auf einer Länge von 26 km erkundet wurde.

Ötschergräben

Eindrucksvoll und wunderschön, so kann man die Ötschergräben am besten beschreiben. Nicht umsonst werden diese auch als „Grand Canyon Österreichs“ bezeichnet. Durchströmt wird die Klamm von Ötscherbach der später in die Erlauf mündet. Gespeist wird das Bachbett zusätzlich von den vielen kleinen Zuflüsse, die sich über die steilen Felswände ergießen. Dringt man tiefer in die Ötschergräben vor, dann wird man durch den Anblick der Wasserfälle Mira- und Schleierfall belohnt. Ein besonders eindrucksvoller Wasserfall ist der Lassingfall der von der Ortschaft Wienerbruck auf über 100 Höhenmeter in die Ötschergräben stützt. Gut befestigte Wege erlauben dabei, dieses Naturspektakel hautnah zu erleben.

Brandgegend

Rund um das Ferienhaus „Erlebnis Brandalm“ erstreckt sich die Brandgegend. Die Region wurde erstmals 1665 urkundlich erwähnt, wobei anzunehmen ist, dass zu dieser Zeit bereits eine Ansiedlung von Holzknechthütten bestand. Die Region erlebte ihre hektischste Zeit um 1800, wo der Holzschwemmbetrieb auf der Erlauf als größter der Monarchie galt. Über 40 Menschen lebten zu dieser Zeit rund um die Brandgegend. Sie betrieben Ackerbau und pflanzen Obstbäume, die dank der Gunstlange unter den wärmenden Brandmäuern gut gediehen. Seit dieser Zeit ist es ruhig geworden und doch wurde es noch einmal laut. In den 70igern versuchte man für die Energieversorgung eine Staumauer an der unterhalb der Brandgegend liegend Toreck-Klamm zu errichten. Die Verhandlungen scheiterten und die Ära des Naturparks Ötscher- Tormäuer begann. Heute ist die Brandgegend ein Ort der Ruhe und der Erholung. Ein Platz wo die Natur noch Natur sein kann. Ein Erlebnis der besonderen Art.

Toreck-Klamm & Treffingfall

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